Seidenkunde - die Geschichte der Seide
Seidenkunde
Die Geschichte der Seide
Seide blickt auf eine über 5000 Jahre alte Geschichte zurück und zählt zu den ältesten und edelsten Naturfasern der Menschheit. Bei Silk Couture führen wir diese jahrtausendealte Tradition mit Hingabe fort.
Ein gut gehütetes Geheimnis
Jahrtausendelang war die Seidenherstellung streng geheim – kaum jemand wusste, dass die kostbaren Fäden von unscheinbaren Raupen stammen. Einer alten Legende nach entdeckte eine Kaiserin die Seide, als ein Kokon in ihre Teetasse fiel.
Die Seidenstraße
Erst im zweiten Jahrhundert nach Christus gelangte der Luxusstoff über die legendäre Seidenstraße aus dem Fernen Osten nach Europa. Eine eigene europäische Seidenproduktion entstand sogar erst ab dem sechsten Jahrhundert.
Ein Stoff der Könige
Seide war ein Stoff, in den sich nur Kaiser und Könige kleiden und betten konnten. Bis heute gilt das feine Material als Luxus, weil echte Maulbeerseide nach wie vor in Handarbeit gefertigt wird – und auch in Kosmetik und Medizin zum Einsatz kommt.
Seide zum Schlafen
Bei uns ist Seide vor allem als edler Kleiderstoff bekannt. Als Füllung für Bettdecken hat sie jedoch eine lange Tradition – und genau diese Vorteile machen wir uns bei Silk Couture zunutze.
Was Maulbeerseide besonders macht
Von Maulbeerseide sprechen wir, wenn sich die Seidenraupen ausschließlich von den Blättern des Maulbeerbaums ernähren. Die Fäden, aus denen sie ihren Kokon bauen, sind dadurch besonders fein und gleichmäßig.
Über Jahrtausende gezüchtet, spinnen diese Raupen Fäden von bis zu 3500 Metern Länge. Der Durchmesser eines einzelnen Fadens beträgt nur rund 20 Mikrometer – das macht Maulbeerseide zur feinsten Naturfaser. Und dennoch ist sie widerstandsfähiger als viele andere Materialien und hat eine größere Zugkraft als Metall.
Von der Raupe zur Seide
- Die Raupe frisst 30 Tage lang
- Sie vervielfacht ihr Gewicht um das 10.000-fache
- Sie häutet sich viermal, bevor sie sich verpuppt
- Den Kokon spinnt sie aus einem einzigen Seidenfaden
- Dieser Faden ist mehrere Kilometer lang
- Für die Stabilität produziert sie Sericin – einen natürlichen Kleber
- Zum Lösen des Sericins werden die Kokons ausgekocht
- Der wertvolle Faden wird mit größter Vorsicht abgewickelt
Wie Seidenprodukte entstehen
Von der Fütterung der Raupen bis zum fertigen Vlies – unsere Seide ist Handarbeit in jedem Schritt.
Seidenkokons
Die Kokons werden in Wasser eingeweicht und gekocht. So löst sich das Sericin, die Fasern werden weicher und glänzender – anschließend werden sie vorsichtig gebürstet.
Seidenfasern
In Handarbeit werden die einzelnen Fasern aus dem Kokon gewonnen. Sie können kilometerlang sein – genau das macht unsere Seide so besonders.
Seidenvlies
Die Fäden werden von Hand zu einem Vlies gezogen – das erfordert Fingerspitzengefühl und Kraft. Gefaltet bestimmt es die spätere Dicke und gibt Stabilität.
Seidenbettdecke
Schichtweise in unterschiedliche Richtungen gelegt, wird das Vlies zur Füllung. Die Fäden verrutschen nicht – die Steppung erfolgt rein aus optischen Gründen.
Erlebe Jahrtausende Seidentradition – in deinem Schlafzimmer.
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